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#2: Das eigene Wunder bewirken – Die EAD-Formel

by Andreas Matuszefska on 25/09/2018 1 comment

E für Erkennen

    • erkennen, DASS ich was tun muss
    • erkennen, dass iCH was tun muss
    • erkennen, dass ich was TUN muss

A für Anfangen

    • die 72-Stunden-Formel

D für Dranbleiben

    • Wunder beginnen ganz klein
    • die eigenen Regeln
    • was ist, wenn….?

E für Erkennen

Das Erkennen ist die Basis für jede Veränderung. Nur wenn wir uns der Tatsache so richtig bewusst werden, dass es wirklich notwendig ist, unserem Leben eine neue Richtung zu geben, erst dann kommen wir in die richtige Startposition. Außerdem müssen wir erkennen, dass nur wir selbst diese Veränderung bewirken können – niemand, wirklich niemand kann das für uns übernehmen! Denn schließen tragen wir selbst die Verantwortung für alles in unserem Leben. Im letzten Schritt müssen wir uns dann noch im Klaren darüber sein, dass es mit Tun zu tun hat. Ohne Tun keine Veränderung. Wir müssen bereit sein, alte Gewohnheiten aufzugeben und neue zu etablieren.

Dazu gehört Disziplin, denn ohne Disziplin wird es keinen Erfolg geben!

Aber Disziplin ist nicht so schlimm, wie es klingt. Wir alle können diszipliniert sein, wenn der Grund stimmt. Wie wichtig ein starkes „WARUM?“ ist, habe ich im letzten Blog-Beitrag erzählt. Ein weiteres Beispiel: Putzt du dir nicht auch mindestens jeden Morgen und jeden Abend die Zähne? Hast du nicht auch manchmal keine Lust dazu, vor allem, wenn du abends müde bist und nur noch ins Bett gehen möchtest? Was ist dein WARUM, es trotzdem zu tun – Tag für Tag? Du möchtest Schmerzen durch Karies vermeiden, da bin ich sicher. Vielleicht möchtest du auch einfach schöne Zähne haben. Es gäbe noch viele andere Beispiele für Disziplin in unserem Alltag, derer wir uns gar nicht mehr bewusst sind.

Und warum ist das so?

Weil es zur Gewohnheit geworden ist! Das ist ein ganz entscheidendes Argument FÜR Disziplin!!! Wenn aus Disziplin Gewohnheit wird, macht es uns nichts mehr aus, wir machen ein einfach, es gehört zu unserem Leben und ohne diese Handlung würden wir etwas vermissen.

A für Anfangen

Wenn wir innerhalb der nächsten 72-Stunden-Formel unser Vorhaben in die Tat umsetzen, haben wir eine sehr hohe Chance, dass wir erfolgreich sind. Danach ist es fast zum Scheitern verurteilt. Es kann helfen, wenn wir uns sozusagen uns selbst gegenüber vertraglich verpflichten, zu handeln. Das kann in Form eines schriftlichen Satzes sein: „Hiermit verpflichte ich mich folgendes zu tun:…….Ich werde bis spätestens am……mein Vorhaben angefangen haben. Ich habe folgende Gründe: ….“

Wichtig: Wir sollten innerhalb der nächsten 3 Tage die ersten Schritte unternommen haben. Wir müssen nicht gleich das große Ganze schaffen oder wahnsinnig viel erreicht haben – was oftmals ja auch völlig unmöglich wäre. Hauptsache, wir fangen an!
Oft ist das Anfangen auch gar nicht das Schwierigste: Zu Beginn ist unsere Motivation ja noch groß! Die größte Herausforderung steht nach dieser Anfangsphase an.

E für Erkennen

Das ist nun die alles entscheidende Phase – weil sie kein Ende hat. Es hört eben z. B. nicht auf, sich zu bewegen oder gesund zu ernähren. Klar, manchmal hat man auch ein festes Ziel, einen fixen Zeitpunkt vor Augen. Aber dennoch stellt sich die Frage: „Was kommt danach?“ Das ist das große Problem bei Diäten: Wir können damit Gewicht verlieren, ja, aber wie zum Teufel bleibt es dann konstant? Wenn wir uns gleich über die Ernährungsform nach einer Diät Gedanken machen würden, könnten wir diese entbehrungsreiche Diätphase in der Regel einfach überspringen und auf gesunde Weise langsam abnehmen und an unserem Ziel ankommen.

Und dann uns täglich selbst feiern, dass wir es auf diese Weise geschafft und gelernt haben, wie es weitergeht. Da haben wir es wieder:

Aus Disziplin wird Gewohnheit!

Ich hätte z. B. nie gedacht, dass ich mal Tee oder Kaffee ohne Zucker trinken würde – heute kann ich mir die gesüßte Version nicht mehr vorstellen….Der Kaffee hat mir am Anfang natürlich nicht geschmeckt. Natürlich ist das ein harmloses Beispiel für Veränderung, aber genauso geht es auch mit großen Umstellungen.

Im 2. Teil geht’s um Wunder….


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Oder lass uns direkt mal reden: https://matuszefska.de/kalender/

SZportliche Grüße Andrea

(Foto: Victor Hanacek)

Andreas Matuszefska#2: Das eigene Wunder bewirken – Die EAD-Formel

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