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#2: Teil 2 – Das eigene Wunder bewirken – Die EAD-Formel

by Andreas Matuszefska on 25/09/2018 No comments

Wunder

Im 1. Teil habe ich über die EAD-Formel gesprochen und was dahintersteckt. Nun geht’s um die spannende Frage, was ein Wunder eigentlich bedeutet.

Wie und wo haben Wunder eigentlich ihren Anfang? Das ist eine ganz spannende Frage, weil ich glaube, dass wir uns selten darüber Gedanken machen. Wunder nehmen wir oft als außergewöhnliches Ereignis wahr, was nur anderen Menschen gelingt. Wir schauen selten hinter die Kulissen und hinterfragen nicht, wie alles begann. Und jetzt kommt das für mich Spannendste: Meistens sind es nur ganz kleine Veränderungen, die sich zu großen Wundern entwickelt haben!

Und das nur, weil diese kleinen Veränderungen aber fortgesetzt und weiterentwickelt wurden und sich dadurch etabliert haben. Das ist das Geheimnis von Dranbleiben: Kleine Schritte – nicht aufgeben – weitermachen – sich weiterentwickeln. Genauso kann jeder sein eigenes Wunder bewirken.
Ich finde, dadurch klingt das doch irgendwie ganz machbar, oder?

Das Wunder verliert seinen Hauch von Unmöglichkeit und
bekommt den Charme einer neuen Realität.

Die eigenen Regeln: Wenn wir uns überlegen, was und wie wir verändern wollen, sollten wir uns Regeln aufstellen, die auch einhaltbar sind. Die Messlatte sollte nicht so hoch hängen, dass wir schnell daran scheitern und das Gefühl haben, dass das alles sowieso nichts bringt. Es hilft außerdem, sich zu sagen „Immer, wenn ich…, dann fühle ich mich gut“ anstatt „Nur, wenn ich….dann bin ich gut (genug)“.

Wird der Unterschied klar?

Mit dem 1. Satz freue ich mich, wenn ich wieder geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Durch die 2. Aussage fühle ich mich sofort und jedes Mal schlecht, wenn ich es nicht geschafft habe. Das macht enorm Druck und begünstigt ein Scheitern.

Eines noch

Was ist, wenn wir mal wirklich heute nicht das schaffen, was wir uns vorgenommen haben? Ich denke, es ist sinnvoll, sich im Vorfeld zu überlegen, welche Gründe gelten dürfen, um etwas ausfallen zu lassen, und welche nicht. Und dann sollten wir uns überlegen, was zu tun wäre, wenn es zu dieser Situation kommt. Als Beispiel: „Wenn ich einfach heute keine Lust auf Sport habe (und echte Gründe nicht zutreffen – wie krank sein o.ä.), dann ziehe ich mir zumindest mal meine Sportklamotten an“. Es wird helfen, dann zumindest das Haus zu verlassen, ins Fitnessstudio zu gehen, die ersten Schritte zu joggen oder was auch immer.

Und wenn man dann schon so weit ist, ist die Chance groß, es auch zu Ende durchzuziehen.

Mir gelingt es so – und nachher bin ich unglaublich stolz, dass ich mich nicht von meiner Unlust habe beeinflussen lassen. Sollte ich dann doch mal echt keine Energie für anstrengenden Sport haben, mache ich wenigstens mein Mobilty-Training. Das ist wichtig für meinen Kopf, denn mein innerer Schweinehund hat nicht gesiegt.

Im nächsten Blog-Beitrag möchte über unsere Lebenslinie sprechen und welchen Verlauf sie nehmen wird, wenn wir mit klein(st)en Veränderungen beginnen bzw. was mit ihr passiert, wenn wir alles so lassen, wie es ist.

SZportliche Grüße Andrea

Lern uns kennen, zumindest schon mal am Telefon 😉 https://matuszefska.de/kalender/

(Foto: Victor Hanacek)

Andreas Matuszefska#2: Teil 2 – Das eigene Wunder bewirken – Die EAD-Formel

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