Ein- und Aussichten

#3: Die Lebenslinie im Koordinatensystem

by Andreas Matuszefska on 10/10/2018 No comments

Was meine ich mit der Lebenslinie im Koordinatensystem?

Schau dir dafür mal die Grafik rechts an.
Es geht um die Auswirkungen von Entscheidungen, die wir heute treffen – und was es manchmal „nur“ bedarf, um eine positive Richtung einzuschlagen. Ich liebe dieses Thema, weil es für mich auch solch ein großer Augenöffner war:
Die Minimalkonstanz –> wenig Veränderung bewirkt am Ende ein großes Wunder!
Der grüne Pfeil vom Startpunkt aus nach rechts und oben bedeutet, dass wir nur minimale Veränderungen in unser Leben integrieren müssen, um langfristig Erfolge zu erzielen. Wir müssen eben nur ein bisschen verändern…..aber dann auch konstant dranbleiben.

Sehen wir uns das Bild einmal im Detail an:

Der rote Pfeil bedeutet: HEUTE

Hier und da plagen uns alle irgendwelche kleinen oder auch schon größere Probleme. Je älter wir sind bzw. werden, desto deutlicher treten sie in Erscheinung.
Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten:
Wir erkennen, dass wir es ändern können, dass nur wir es ändern können, und dass wir es ändern können. (siehe Blog-Beitrag zum Thema EAD-Formel)
oder
Wir ergeben uns unserem Schicksal und glauben, dass wir es nicht selbst in der Hand haben, etwas daran zu ändern. Deswegen begeben wir uns in fremde Hände: Ärzte, Apotheker, Therapeuten. Wir geben damit aber weitestgehend die Verantwortung über unseren Zustand ab und damit leider auch die Macht über unser Leben. Wir kommen oft gar nicht auf den Gedanken, dass wir es auch selbst in der Hand haben, unseren Zustand zu verbessern.
Natürlich brauchen wir diese Berufsgruppe; die wenigsten Menschen kommen ohne Ärzte und Therapeuten aus und sie sind selbstverständlich nicht wegzudenken.

Müssen wir uns zu 100% in fremde Hände begeben?

Aber ich möchte den Denkanstoß dazu geben, mal zu hinterfragen, wie nachhaltig eine Therapie war oder ist. Ist das Problem wirklich beseitigt oder taucht es immer wieder auf? Gab es Tipps zur Selbsthilfe, wurden sie nachvollziehbar erklärt und deswegen auch umgesetzt? Wurde über Bewegung, Sport und wirklich gesunde Ernährung gesprochen?

Sind wir von einer Krankheit betroffen, so kann eine gute Therapie nicht durch eigenes Handeln ersetzt werden. Aber die Erfolgsaussichten können doch durch unser zusätzliches, eigenverantwortliches Streben nach Verbesserung enorm gesteigert werden. Und dadurch können wir den Punkt erreichen, an dem wir keine oder nur noch wenig Therapie brauchen, weil sich eine neue Einstellung zu uns selbst, unseren Werten, unseren Wünschen und Träumen für das weitere Leben herauskristallisiert hat. Und weil sich neue Verhaltensweisen etablieren, die die alten Probleme vielleicht ganz oder wenigstens zu einem deutlichen Anteil eliminieren können. Wir sollten immer selbst daran (mit-)arbeiten, dass es uns besser geht.

Wie soll deine Lebenslinie verlaufen? Wie sieht dein Koordinatensysem aus?

Wir müssen an diesem Startpunkt – also heute –  eine Entscheidung treffen!

Sich nicht zu entscheiden, bedeutet übrigens auch eine Entscheidung!!! Wer sich nicht vorstellen kann, sein Leben aktiv und selbst – anfangs minimal – zu verändern, der entscheidet sich dafür, alles so zu lassen, wie es jetzt ist. Das Fatale an dieser „Entscheidung“ ist leider, dass nichts so bleibt, wie es ist!

Und hier kommt die schwarze Linie ins Spiel: Sie beginnt ebenfalls am Startpunkt und anfangs ist der Abstand zur geraden, blauen Lebenszeit-Linie auch nicht zu sehen. Aber ändern wir nichts, geht es mit unserer Lebenskraft, unserer Beweglichkeit, unseren Möglichkeiten – kurz: unserer Lebensqualität – bergab. Anfangs kaum spürbar, später deutlich und dann irgendwann kaum noch einholbar…

Das Entscheidende: Es geht gar nicht um den jeweiligen Abstand zur blauen Lebenszeit-Linie, sondern um den immer größer werdenden Abstand zwischen grüner Linie (ich tu was!) und schwarzer Linie (ich tu nichts!). Da geht doch eine große Schere auf, stimmt’s?

Und das ist für mich der eingangs erwähnte Augenöffner: Kleine Veränderungen bewirken unser ganz eigenes Wunder – sich nicht um sich zu kümmern, kann eine Katastrophe auslösen…….

Wunder – oder Katastrophe…wofür entscheidest du dich?

Im nächsten Blog-Beitrag geht es darum, wieso wir wider besseren Wissens unsere Gesundheit oft nicht so wichtig nehmen oder sogar gefährden…

Möchtest du Kontakt zu uns aufnehmen und mehr erfahren? Dann trag dich gerne hier ein für ein Gesprächstermin am Telefon: https://matuszefska.de/kalender/

SZportliche Grüße Andrea

(Foto: Victor Hanacek)

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Andreas Matuszefska#3: Die Lebenslinie im Koordinatensystem

#2: Das eigene Wunder bewirken – Die EAD-Formel

by Andreas Matuszefska on 25/09/2018 1 comment

E für Erkennen

    • erkennen, DASS ich was tun muss
    • erkennen, dass iCH was tun muss
    • erkennen, dass ich was TUN muss

A für Anfangen

    • die 72-Stunden-Formel

D für Dranbleiben

    • Wunder beginnen ganz klein
    • die eigenen Regeln
    • was ist, wenn….?

E für Erkennen

Das Erkennen ist die Basis für jede Veränderung. Nur wenn wir uns der Tatsache so richtig bewusst werden, dass es wirklich notwendig ist, unserem Leben eine neue Richtung zu geben, erst dann kommen wir in die richtige Startposition. Außerdem müssen wir erkennen, dass nur wir selbst diese Veränderung bewirken können – niemand, wirklich niemand kann das für uns übernehmen! Denn schließen tragen wir selbst die Verantwortung für alles in unserem Leben. Im letzten Schritt müssen wir uns dann noch im Klaren darüber sein, dass es mit Tun zu tun hat. Ohne Tun keine Veränderung. Wir müssen bereit sein, alte Gewohnheiten aufzugeben und neue zu etablieren.

Dazu gehört Disziplin, denn ohne Disziplin wird es keinen Erfolg geben!

Aber Disziplin ist nicht so schlimm, wie es klingt. Wir alle können diszipliniert sein, wenn der Grund stimmt. Wie wichtig ein starkes „WARUM?“ ist, habe ich im letzten Blog-Beitrag erzählt. Ein weiteres Beispiel: Putzt du dir nicht auch mindestens jeden Morgen und jeden Abend die Zähne? Hast du nicht auch manchmal keine Lust dazu, vor allem, wenn du abends müde bist und nur noch ins Bett gehen möchtest? Was ist dein WARUM, es trotzdem zu tun – Tag für Tag? Du möchtest Schmerzen durch Karies vermeiden, da bin ich sicher. Vielleicht möchtest du auch einfach schöne Zähne haben. Es gäbe noch viele andere Beispiele für Disziplin in unserem Alltag, derer wir uns gar nicht mehr bewusst sind.

Und warum ist das so?

Weil es zur Gewohnheit geworden ist! Das ist ein ganz entscheidendes Argument FÜR Disziplin!!! Wenn aus Disziplin Gewohnheit wird, macht es uns nichts mehr aus, wir machen ein einfach, es gehört zu unserem Leben und ohne diese Handlung würden wir etwas vermissen.

A für Anfangen

Wenn wir innerhalb der nächsten 72-Stunden-Formel unser Vorhaben in die Tat umsetzen, haben wir eine sehr hohe Chance, dass wir erfolgreich sind. Danach ist es fast zum Scheitern verurteilt. Es kann helfen, wenn wir uns sozusagen uns selbst gegenüber vertraglich verpflichten, zu handeln. Das kann in Form eines schriftlichen Satzes sein: „Hiermit verpflichte ich mich folgendes zu tun:…….Ich werde bis spätestens am……mein Vorhaben angefangen haben. Ich habe folgende Gründe: ….“

Wichtig: Wir sollten innerhalb der nächsten 3 Tage die ersten Schritte unternommen haben. Wir müssen nicht gleich das große Ganze schaffen oder wahnsinnig viel erreicht haben – was oftmals ja auch völlig unmöglich wäre. Hauptsache, wir fangen an!
Oft ist das Anfangen auch gar nicht das Schwierigste: Zu Beginn ist unsere Motivation ja noch groß! Die größte Herausforderung steht nach dieser Anfangsphase an.

E für Erkennen

Das ist nun die alles entscheidende Phase – weil sie kein Ende hat. Es hört eben z. B. nicht auf, sich zu bewegen oder gesund zu ernähren. Klar, manchmal hat man auch ein festes Ziel, einen fixen Zeitpunkt vor Augen. Aber dennoch stellt sich die Frage: „Was kommt danach?“ Das ist das große Problem bei Diäten: Wir können damit Gewicht verlieren, ja, aber wie zum Teufel bleibt es dann konstant? Wenn wir uns gleich über die Ernährungsform nach einer Diät Gedanken machen würden, könnten wir diese entbehrungsreiche Diätphase in der Regel einfach überspringen und auf gesunde Weise langsam abnehmen und an unserem Ziel ankommen.

Und dann uns täglich selbst feiern, dass wir es auf diese Weise geschafft und gelernt haben, wie es weitergeht. Da haben wir es wieder:

Aus Disziplin wird Gewohnheit!

Ich hätte z. B. nie gedacht, dass ich mal Tee oder Kaffee ohne Zucker trinken würde – heute kann ich mir die gesüßte Version nicht mehr vorstellen….Der Kaffee hat mir am Anfang natürlich nicht geschmeckt. Natürlich ist das ein harmloses Beispiel für Veränderung, aber genauso geht es auch mit großen Umstellungen.

Im 2. Teil geht’s um Wunder….


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SZportliche Grüße Andrea

(Foto: Victor Hanacek)

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Andreas Matuszefska#2: Das eigene Wunder bewirken – Die EAD-Formel

#2: Teil 2 – Das eigene Wunder bewirken – Die EAD-Formel

by Andreas Matuszefska on 25/09/2018 No comments

Wunder

Im 1. Teil habe ich über die EAD-Formel gesprochen und was dahintersteckt. Nun geht’s um die spannende Frage, was ein Wunder eigentlich bedeutet.

Wie und wo haben Wunder eigentlich ihren Anfang? Das ist eine ganz spannende Frage, weil ich glaube, dass wir uns selten darüber Gedanken machen. Wunder nehmen wir oft als außergewöhnliches Ereignis wahr, was nur anderen Menschen gelingt. Wir schauen selten hinter die Kulissen und hinterfragen nicht, wie alles begann. Und jetzt kommt das für mich Spannendste: Meistens sind es nur ganz kleine Veränderungen, die sich zu großen Wundern entwickelt haben!

Und das nur, weil diese kleinen Veränderungen aber fortgesetzt und weiterentwickelt wurden und sich dadurch etabliert haben. Das ist das Geheimnis von Dranbleiben: Kleine Schritte – nicht aufgeben – weitermachen – sich weiterentwickeln. Genauso kann jeder sein eigenes Wunder bewirken.
Ich finde, dadurch klingt das doch irgendwie ganz machbar, oder?

Das Wunder verliert seinen Hauch von Unmöglichkeit und
bekommt den Charme einer neuen Realität.

Die eigenen Regeln: Wenn wir uns überlegen, was und wie wir verändern wollen, sollten wir uns Regeln aufstellen, die auch einhaltbar sind. Die Messlatte sollte nicht so hoch hängen, dass wir schnell daran scheitern und das Gefühl haben, dass das alles sowieso nichts bringt. Es hilft außerdem, sich zu sagen „Immer, wenn ich…, dann fühle ich mich gut“ anstatt „Nur, wenn ich….dann bin ich gut (genug)“.

Wird der Unterschied klar?

Mit dem 1. Satz freue ich mich, wenn ich wieder geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Durch die 2. Aussage fühle ich mich sofort und jedes Mal schlecht, wenn ich es nicht geschafft habe. Das macht enorm Druck und begünstigt ein Scheitern.

Eines noch

Was ist, wenn wir mal wirklich heute nicht das schaffen, was wir uns vorgenommen haben? Ich denke, es ist sinnvoll, sich im Vorfeld zu überlegen, welche Gründe gelten dürfen, um etwas ausfallen zu lassen, und welche nicht. Und dann sollten wir uns überlegen, was zu tun wäre, wenn es zu dieser Situation kommt. Als Beispiel: „Wenn ich einfach heute keine Lust auf Sport habe (und echte Gründe nicht zutreffen – wie krank sein o.ä.), dann ziehe ich mir zumindest mal meine Sportklamotten an“. Es wird helfen, dann zumindest das Haus zu verlassen, ins Fitnessstudio zu gehen, die ersten Schritte zu joggen oder was auch immer.

Und wenn man dann schon so weit ist, ist die Chance groß, es auch zu Ende durchzuziehen.

Mir gelingt es so – und nachher bin ich unglaublich stolz, dass ich mich nicht von meiner Unlust habe beeinflussen lassen. Sollte ich dann doch mal echt keine Energie für anstrengenden Sport haben, mache ich wenigstens mein Mobilty-Training. Das ist wichtig für meinen Kopf, denn mein innerer Schweinehund hat nicht gesiegt.

Im nächsten Blog-Beitrag möchte über unsere Lebenslinie sprechen und welchen Verlauf sie nehmen wird, wenn wir mit klein(st)en Veränderungen beginnen bzw. was mit ihr passiert, wenn wir alles so lassen, wie es ist.

SZportliche Grüße Andrea

Lern uns kennen, zumindest schon mal am Telefon 😉 https://matuszefska.de/kalender/

(Foto: Victor Hanacek)

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Andreas Matuszefska#2: Teil 2 – Das eigene Wunder bewirken – Die EAD-Formel

#1: Schokolade ist nicht das Problem…

by Andreas Matuszefska on 14/09/2018 1 comment

Tja, was ist es denn dann?

Schokolade hilft uns manchmal, uns besser zu fühlen, eine kleine Portion Glücksgefühle zu bekommen. Das ist okay und sollte uns kein schlechtes Gewissen bereiten. Und was für den einen die Schokolade ist, sind für den anderen vielleicht die Gummibärchen oder Chips….Aber was ist, wenn man einfach nicht aufhören kann? Immer weiter isst? Täglich und vielleicht auch mehrmals diese und andere Dinge isst, obwohl klar ist, dass dieses Maß nicht mehr gut tut…

Was steckt dahinter?

Könnte es sein, dass wir oft nicht wissen, wie wir unsere Stimmung oder unsere Situation auf andere Weise verbessern können und dass der schnelle Kick so einfach und greifbar ist? Dass wir (unbewusst) denken, dass wir für Sport und gesunde Ernährung nicht geschaffen sind, keine Zeit haben, genug andere Dinge zu tun sind, sowieso Schmerzen haben, schon zu alt sind, das sowieso alles nichts bringt, dass andere das besser können, nicht diszipliniert genug sind, dass Scheitern schon vorprogrammiert ist…..es ließe sich wohl noch fortsetzen, oder?

MEIST WISSEN WIR GAR NICHT, WAS WIR WIRKLICH SCHAFFEN KÖNNEN.

Wir glauben einfach, dass bestehende Grenzen feststehen und wir sie eben akzeptieren müssen. Und meist erkennen wir auch keinen echten Grund, etwas an unserer Situation zu verändern. Eines müssen wir zunächst verstehen:

JEDER IST SELBST UND ZU 100% DAFÜR VERANTWORTLICH, WO ER GERADE STEHT UND WIE ER SICH FÜHLT.

Warum das so ist? Unser Leben – so, wie wir es heute leben –  ist das Ergebnis unserer Handlungen: Alle Entscheidungen unseres Lebens haben uns genau an diesen Punkt gebracht, an dem wir uns heute befinden. Wir haben entschieden, ob und welchen Partner wir haben, wo und wie wir wohnen, welcher Arbeit wir nachgehen, wie wir unsere Freizeit gestalten, wie unser Familienstand und unser Freundeskreis aussehen, wir es um unsere Gesundheit bestellt ist. Natürlich haben wir nicht jede Entscheidung bewusst und gewollt getroffen, aber wir haben allein entschieden, wie wir auf äußere Umstände reagiert haben. Stimmt’s?

WER LOSLÄSST, HAT BEIDE HÄNDE FREI

Ich finde, diese Erkenntnis ist ein echter Augenöffner! Denn erst jetzt können wir die 100%ige Verantwortung für unser Leben übernehmen und erst dann können wir es ändern! Wir sind dann frei von Vorwürfen anderen Menschen gegenüber, geben äußeren Umständen nicht länger die Schuld, wir verlassen diese machtlose Position und verbessern unser Leben selbst – denn kein anderer kann das für uns tun! Wirklich Niemand!

WAS LÄSST UNS HANDELN, WIE WIR HANDELN?

Unsere Handlungen entstehen aus unseren Gefühlen heraus. Es ist tatsächlich so: Gefühle bestimmen unsere Entscheidungen! Wenn wir uns neu einkleiden, wollen wir nicht nur Nacktheit oder Frieren vermeiden, sondern wir wollen gut aussehen, dazu gehören, gut ankommen, cool sein….Unser Kauf wird anschließend rational gerechtfertigt: „Ich ‚brauchte‘ was Neues“. Das kennen wir doch alle, oder? Und nicht jeder Kauf war wirklich vernünftig. Aber eben genau aus diesem Grund: Unsere Emotionen haben diese Entscheidungen getroffen.

Okay, aber woher kommen unsere Gefühle? Sie entstehen durch unsere Gedanken. Wir denken uns unser Leben, unsere Realität. Wir betrachten unser Leben durch unsere ganz eigene Brille der Wirklichkeit, die aber nur unsere Wirklichkeit darstellt. Die Welt sieht durch die Brille eines anderen Menschen schon wieder ganz anders aus, selbst wenn es jemand ist, mit dem wir zusammenleben.

Das bedeutet auch, dass wir niemals wirklich wissen, was andere Menschen über uns denken oder sagen würden, wenn wir auf ganz bestimmte Weise handeln. Auf eine Weise, von der wir glauben, dass wir dadurch „das Richtige“ tun.

Und wie entsteht unsere ganz eigene Realitätsbrille? Wir bauen sie uns durch unsere eigenen Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben. Alles, was wir erlebt und erfahren haben, prägt die Art, wie wir unsere Wirklichkeit betrachten. Und noch wichtiger: es bestimmt, wie und was wir über uns selbst denken!!! Diese Gedanken über uns finden aber meist nicht im Bewusstsein statt.


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Andreas Matuszefska#1: Schokolade ist nicht das Problem…

#1: Teil 2 – Schokolade ist nicht das Problem

by Andreas Matuszefska on 14/09/2018 No comments

AN DIESER STELLE KOMMT UNSER
UNTERBEWUSSTSEIN INS SPIEL

Hier haben Glaubenssätze ihren Platz. Glaubenssätze sind die stärkste Kraft in unserem Leben. Sie sind hilfreich oder weniger hilfreich, aber fast immer sind wir uns ihrer nicht bewusst. Sie lassen uns Dinge tun oder sie verhindern, dass wir handeln. Oft verstehen wir unsere eigenen Verhaltensweisen nicht, besonders, wenn wir uns selbst schaden – wir aber nicht wirklich etwas verändern (können). Glaubenssätze entstehen durch die Menschen in unserer Kindheit, durch ihr Vorleben oder ihre Erziehung. Glaubenssätze können aber auch durch Filme, Bücher, andere Medien oder Dinge entstehen. Manchmal reicht ein einziger Satz, den wir hören, um daraus einen Glaubenssatz zu machen, der von nun an unser Handeln (mit)bestimmt.

Ein Beispiel dazu: „Sport ist Mord“ – was für ein fataler Glaubenssatz. Ich hörte ihn neulich erst aus dem Mund einer sehr übergewichtigen Frau. Und ich habe mich direkt gefragt, ob ihr wirklich nicht klar ist, dass sie ihrem Körper täglich Hochleistungssport antut, indem sie sich jeden Schritt „erkämpfen“ muss. Ganz abgesehen davon, was sie insgesamt ihrem Körper antut. Was hat diese Frau wohl zusätzlich für wenig hilfreiche Glaubenssätze in ihrem Unterbewusstsein verankert und was denkt sie über sich? Vielleicht wird durch dieses Beispiel klar, dass Glaubenssätze dazu führen können, dass wir sogar krank werden…..

WAS HILFT DENN NUN?

Sich Veränderung zu wünschen, ist erst der Anfang. Ebenso wichtig ist es dann, sich seiner Glaubenssätze bewusst zu werden. Sich aber genau zu überlegen, warum wir etwas ändern wollen, das ist so ziemlich der wichtigste Schritt. Und hier gibt es 2 Möglichkeiten:  Unser Antrieb hat mit unserer Außenwelt zu tun (Sehnsucht nach Anerkennung, Zugehörigkeit, eben die Meinung anderer…) oder der Wunsch zu handeln kommt von innen (Selbstwert, Lebensqualität, gesund sein für die Familie/Partner, langes und glückliches Leben…). Es dürfte klar sein, welche Motivation die stärkere ist. Ist unser „WARUM?“ mächtig genug, dann haben wir eine gute Chance, etwas wirklich Grundlegendes in unserem Leben zu verändern. Das „wie“ kommt dann fast von allein…

Auch hierzu ein Beispiel: Warum sollte es sich für die oben genannte Frau lohnen, ihr starkes Übergewicht loszuwerden? Weil sie dann ohne zu schnaufen die Treppen hochkommt, sich im Hotelzimmer nicht mehr in ein zu enges Bad quetschen muss, im Flugzeug oder im Theater nicht mehr 2 Plätze braucht, ihre Kleidung nicht mehr in Übergrößen-Geschäften kaufen muss, sie mit ihren Enkeln unbeschwert spielen könnte… Diese Gründe hätten ganz mit ihr selbst zu tun und das alles wäre ein starkes „WARUM?“ Nur dafür müsste sie erstmal diese Reise in ihr Inneres wagen und ganz genau hinschauen….

Ich wünsche mir, dass du nun verstehst, warum wir behaupten, dass Schokolade nicht das Problem ist….

Im nächsten Blog-Beitrag geht es um die entscheidenden Schritte, wie Veränderung funktionieren kann…

SZportliche Grüße Andrea

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(Foto: Victor Hanacek)

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Andreas Matuszefska#1: Teil 2 – Schokolade ist nicht das Problem