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Teil 1: Was bringt dir Mobility-Training?

by Andreas Matuszefska on 29/11/2018 1 comment

Bewegung ist Leben – Leben ist Bewegung!

Mobility heißt Beweglichkeit. 

Wer beweglich ist, beugt Gelenkverschleiß, Schmerzen, Verletzungen und Kraftverlust vor und hat mehr vom Leben!

Beweglichkeit hat zwei Komponenten: Auf der passiven Seite geht es um Flexibilität und dies betrifft deine Bänder, Sehnen und Gelenke. Auf der aktiven Seite steht die motorische Kontrolle und das heißt, ob und wie du deine Muskulatur aktiv ansteuern kannst. Zusätzlich spielt die Kraft, die du innerhalb einer Bewegung aufbringen kannst, eine zentrale Rolle.

Dein Vorteil:
Mobility-Training bringt dir Beweglichkeit (zurück), macht dich leistungsfähiger, steigert dein Körpergefühl und minimiert dein Verletzungsrisiko. 

Mobility ist Problembeseitigung und Vorbeugung zugleich

Mobility hilft dir also nicht nur dabei, aktuelle Defizite oder Schmerzen anzugehen, sondern es macht dich über die Zeit auch immer beweglicher und stärker. Das heißt, dein Startpunkt heute ist nicht mehr der gleiche Startpunkt in einem halben oder in einem Jahr. Du verbesserst deine Startposition langsam aber stetig in Richtung gute Beweglichkeit und Kraft. Und je mehr du in Richtung Poolposition kommst, desto eher kannst du dein Leben genießen und den Anforderungen, die Beruf und Freizeit an dich stellen, gelassen entgegentreten. Dein Alltag wird dich weniger belasten und du wirst deine sportlichen Erfolgserlebnisse steigern. 

Akute oder chronische Schmerzen?

Das musst du natürlich zuvor abklären lassen, das ist ja klar! Erst, wenn du grünes Licht bekommst, darfst du mit dem Mobility-Training starten. Aber vielleicht bekommst du ja sogar eher eine Aufforderung, etwas für deine Beweglichkeit zu tun….

Schmerzfreiheit? – Unbezahlbar!

Wer sollte Mobility machen?

Jeder!!!
Ganz egal, wie alt du bist, wie dein Alltag oder Arbeitsleben aussieht, ob und welchen Sport du betreibst. Mobility ist in der Art und Weise, wie wir heute leben, nicht wegzudenken. Jeder profitiert davon. Sogar Leistungssportler. Am nötigsten haben es aber vor allem die Menschen, die viele Stunden am Tag sitzen müssen. Die Auswirkungen dessen lassen sich leider auch nicht mit Sport allein beseitigen, auch wenn das allgemein angenommen bzw. gehofft wird. Denn: Wer im Alltag schlechte Haltungen einnimmt, tut dies auch im Sport! Und wer im Sport unsaubere Bewegungen ausführt, schadet sich im Zweifelsfall sogar selbst.
Ebenso spielt auch deine Vergangenheit eine Rolle: Viele Bewegungsmuster haben sich über Jahre/Jahrzehnte eingeschlichen (Bsp.: hohe Absätze, als Kind schon zu viel gesessen, gepolsterte Schuhe….)

Neben all den Vorteilen, die Mobility
dir bietet, gibt es 2 Dinge, auf die du dich einlassen musst:

1. „Erst tut’s weh, dann tut’s gut.“

Das sage ich meinen Kunden eher augenzwinkernd. Aber um verhärtete Muskeln, unbewegliche Gelenkstrukturen, nicht gleitfähige Gewebeflächen wieder geschmeidig zu machen, musst du bereit sein, unangenehme Reize für kurze Zeit zu ertragen. Sobald du aber erfahren hast, was sich dadurch spürbar und zeitnah verändert und verbessert, wirst du dich auf das nächste Mobi-Training freuen. 

2. Ab und zu hilft nur ab und zu.

Das bedeutet, dass du dranbleiben musst. Wenn du deine Problemstellen identifiziert hast und du die dafür wirksamen Übungen kennst, dann musst du deine Mobility-Routine auch (nahezu) täglich machen! 

Beides ist zu ertragen!

Du sollst keine echten Schmerzen haben und du wirst dir 10-15 Minuten täglich freimachen können. Richtig? (Falls dir wirklich nicht einfällt, wann das auch noch in den Tag passen soll: Es ginge ja auch beim Fernsehen 😊 Lies gerne meinen Blog-Beitrag „die EAD-Formel“ –  das persönliche Wunder schaffen)

Ich selbst habe mir angewöhnt, Mobility gleich morgens zu machen. Ich fühle mich danach richtig gut: Ich bin beweglich(er), schmerzfrei, gehe aufrechter und bin startklar für den Tag. Ohne Mobility würde ich wieder in meine alten schlechten Bewegungs- und Haltungsmuster zurückfallen und meine Schmerzen kämen definitiv wieder zurück. Mit Mobility stelle ich immer wieder neue persönliche Bestmarken fest und ich feier‘ mich dann selbst für mein Durchhalten und Dranbleiben! 😊

Man braucht schon einen langen Atem. Vergiss nicht: Deine Fehlhaltungen haben sich auch nicht von heute auf morgen ergeben. Aber es gab mal einen Zeitpunkt, an dem sie nicht existierten. Es gibt also tatsächlich einen Weg dahin zurück. 

Was heißt das denn konkret für dich?

Das erzähl‘ ich dir im nächsten Teil……

SZportliche Grüße Andrea


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Andreas MatuszefskaTeil 1: Was bringt dir Mobility-Training?

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